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Hoher Kontrast

Allergierisiko nimmt zu: Erle und Hasel sind in Blüte!

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Tipps vom Apotheker für alle Pollenallergiker

Die Gemeine Hasel (Corylus avellana), auch Haselstrauch oder Haselnussstrauch genannt, ist monözisch, d. h. es gibt auf einem Strauch sowohl weibliche als auch männliche Blüten. Die männlichen Blüten bilden an der Spitze oder in Blattachseln 2–4 Kätzchen. (Fotos: Mag. Christine Biba)

Eine Nahaufnahme von Baumzweigen mit hängenden, langen Kätzchen und einem Hintergrund aus Nadelbäumen. Die Kätzchen sind gelblich und hängen in Gruppen von den Zweigen. Der Himmel ist leicht bewölkt, was eine ruhige Atmosphäre schafft.

Hasel, Ulmen und Erlen gehören zu den frühblühenden Pflanzenarten. Falls die Temperaturen es erlauben, blühen sie bereits im Februar. Haselpollen enthalten mäßig starke bis starke Allergene. Ist der Organismus auf einen Allergieauslöser sensibilisiert, so wird bei jedem erneuten Kontakt das Allergen vom Immunsystem sofort wieder erkannt. Es kann dann auch zu den Symptomen einer Allergie kommen. Die Mengen des allergieauslösenden Stoffes sind für diese Wiederholungsreaktionen oft nur verschwindend gering.

Hängende Kätzchenblüten einer Hasel (Corylus avellana) in blassem Gelb, die an einem Ast wachsen, vor unscharfem Hintergrund.
Ein einziges Kätzchen enthält etwa 2 Millionen Pollenkörner.

Kreuzreaktion macht auch Birkenpollen-Allergikern Beschwerden

Sowohl Erle als auch Hasel haben eine deutliche Kreuzreaktion mit Birkenpollen. Hochsensibilisierte Birkenpollen-Allergiker können daher bereits sehr früh im Jahr Beschwerden verspüren, die auf die nahe verwandten Erlen- und Haselpollen zurückzuführen sind. Bei etwa 50 % der Haselpollen-Allergiker findet man auch eine klinisch relevante Sensibilisierung auf Haselnüsse.